#WarmUp-Event 2019/02: 
Rückblick - Was zeichnet eine gute Website aus?

Dieser Frage gingen wir am vergangenen WarmUp-Event vom 18.6.2019 nach.

Häufig genannte Antworten auf diese Frage sind oftmals zum Beispiel schön, ansprechend, modern, übersichtlich, verständlich, schnell, vertrauensvoll, suchoptimiert, auffindbar, interaktiv, cool …

Bestimmt haben Sie auch gerade an einige davon gedacht, vielleicht aber auch noch an andere. Genauso vielfältig wie Ihre und die Anforderungen Ihrer Kunden, so individuell ist die Definition einer «guten Website».

oft genannte Eigenschaften für eine gute Website

Eine gute Website macht im Idealfall Besucher zu Kunden! Oder allgemeiner formuliert, sie muss wirken! Sie muss also nicht zwingend Preise gewinnen, dem Auftraggeber gefallen oder ausgesprochen teuer sein!

 

Ja – im Netz gibt es haufenweise Tipps & Tricks, 10-Punkte-Checklisten und andere, grundsätzlich nicht falsche Empfehlungen dazu. Gut gemeint, aber oft zu einseitig ausgelegt. Ein allgemeingültiges Rezept gibt es leider nicht! Aber mit unserem Herangehens- ansatz gelingt es uns, zusammen mit unseren Kunden, die notwendigen Fragen zu beantworten und mit diesen Erkenntnissen eine «gute Website» zu realisieren.

Für eine ganzheitliche Sicht auf die Herausforderungen eines Web-Projektes haben wir vier verschiedene Betrachtungsebenen definiert, die es zu berücksichtigen gilt.

vier verschiedene Betrachtungsebenen im Web-Projekt

1. Die Innensicht: Hier geht es darum herauszufinden, was die eigentliche Aufgabe der Website aus Sicht des Betreibers sein soll. Die Website soll wirken! … welche Wirkung soll sie denn nun haben? Besucher zu Kunden machen, also verkaufen? Informationen verbreiten, Anmeldungen für einen Event generieren oder gar Kundenprozesse vereinfachen? Zusätzliche Anforderungen ergeben sich aus dem Zusammenspiel mit flankierenden Online-Werbe-Massnahmen. Sämtliche dieser Massnahmen führen letztendlich zu Ihrer Website – dort muss also der geweckte Bedarf befriedigt und somit die gewünschte Wirkung erzeugt werden.

 

2. Die Aussensicht: Sie müssen sich in die Sichtweise der Zielgruppen versetzen – noch besser, Sie fragen diese oder binden sie in das Projekt mit ein. Nur so finden Sie die echten Anforderungen und können geeignete Massnahmen zu derer Erfüllung definieren. Die Unterschiedlichkeit Ihrer Zielgruppen spiegelt sich dann auch im Design, in der Benutzerführung und der User Experience wider.

 

3. Auffindbarkeit und Technisches: Auch Google ist eine Ihrer Zielgruppen! Damit Ihre Seite auch gefunden wird, gilt es, ein paar technische, aber vorwiegend strukturelle und inhaltliche Aspekte zu berücksichtigen. Moderne Analyse-Werkzeuge unterstützen bei der ständigen Optimierung – SEO ist leider keine einmalige Übung.

 

4. Rechtliche Aspekte: Nicht erst seit der Einführung der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vor gut einem Jahr gelten rechtliche Rahmenbedingungen im Umgang mit personenbezogenen Daten. Das Bewusstsein hat sich aber damit ungemein verstärkt, was grundsätzlich eine positive Entwicklung ist. Daraus ergeben sich also weitere Anforderungen, die es konzeptionell zu berücksichtigen gilt.

 

Die Zutaten für eine «gute Website» sind also nun bekannt. Wie bei jedem guten Gericht spielt aber die richtige Zubereitung ebenfalls eine zentrale Rolle. Vertrauen Sie dafür auf unsere langjährige Erfahrung, unsere bewährten Werkzeuge und Methoden sowie auf unsere kompetenten Mitarbeiter aus den verschiedensten Kommunikations-Disziplinen – wir freuen uns auf Sie und Ihr Web-Projekt!

 

Roger Schoch, Projektleiter Digital